Fachkraft für Schutz und Sicherheit IHK (FSS)

Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit IHK (FFS)

(auch als Fernlehrgang möglich)

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit schützen Personen, Objekte, Anlagen und Werte.
Sie arbeiten hauptsächlich im Objekt-, Werte- und Personenschutz und lernen in der bundesweit geregelten 3-jährigen Ausbildung die Planung und Durchführung von vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz und Sicherheit von Personen und Objekten.

Notwendiger Schulabschluss!

Fachkraft für Schutz und Sicherheit können Sie theoretisch mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Abschluss werden. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) haben die meisten Azubis den Hauptschulabschluss, knapp gefolgt von Azubis mit Realschulabschluss. Ein kleiner Teil der Azubis ist mit (Fach-)Abitur in die Ausbildung gestartet und einige wenige Azubis hatten keinen Abschluss. Ohne Schulabschluss wird es also vermutlich nicht leicht, eine Ausbildungsstelle zu finden. Du solltest es aber auf jeden Fall mit einer Bewerbung versuchen.

 

Zusammenarbeit / Teamwork

Ausbildungsinhalte als Fachkraft für Schutz und Sicherheit

 

  1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit / Umweltschutz
  4. Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste / Leistungen von Sicherheitsdiensten
  5. Schutz und Sicherheit / Situationsgerechtes Verhalten und Handeln
  6. Ermittlung, Aufklärung und Dokumentation
  7. Sicherheitstechnische Einrichtung und Hilfsmittel
  8. Planung und betriebliche Organisation von Sicherheitsdienstleistungen
  9. Betriebliche Angebotserstellung / Auftragsbearbeitung / Qualitätssichernde Maßnahme

    Strichmnnchen Treppe Erfolg

    Erfolgsleiter / Mit Erfolg zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

  10. Arbeitsorganisation, Information- und Kommunikationstechnik
  11. Kommunikation und Kooperation / Teamarbeit und Kooperation / Kundenorientierte Kommunikation
  12. Wirtschaft– und Sozialkunde
  13. Führung und Personal / Personalmanagement
  14. Bei der Planung von Maßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr mitwirken
  15. Rechtskunde (Rechtliche Situationen, Beurteilen und Auswerten)
  16. Leistungen im Sicherheitsdienst planen und Angebotserstellung / Kundengespräche
  17. Sicherheitsrelevante Sachverhalte ermitteln, aufklären und dokumentieren
  18. Sicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel anwenden
  19. Umwelt- und Arbeitsschutz
  20. Berufliches Praktikum (1440 Stunden)
Zusätzliche Qualifikationen
  • Betriebssanitäter inkl. Maßnahmen der ersten Hilfe
  • Objekt- und Werkschutzlehrgänge I – IV
  • Geld– und Werttransportausbildung
  • Personenschutzausbildung Grundkenntnisse
  • Englisch für den Sicherheitsdienst
  • Waffensachkundeausbildung §7 WaffG mit Prüfung
  • Veranstaltungen mit Konfliktpotenzial durch Einzeltäter und/oder Tätergruppen sichern

 

Ausbildungszeit:
1.960 h Theorie
1.440 h Praxis
Gesamt 3.400 h / 85 Woche

 

Abschluss:
IHK Facharbeiterbrief „Fachkraft für Schutz– und Sicherheit“
Waffensachkunde §7 WaffG staatlich anerkannt

Zugangsvoraussetzung:
Deutsch in Wort und Schrift
Mindestalter von 18 Jahren
Führungszeugnis ohne relevanten Eintrag

Lehrmaterialien:
ASW – Leitfaden für Werkschutz und Sicherheitsdienstleistungen
vorbereiteter Ordner + SAW Kugelschreiber

Mindestteilnehmer:
1 Person / auch berufsbegleitend möglich

„Ausbildungsgebühr auf Anfrage“

Fördermöglichkeiten:
Förderung durch die Agentur für Arbeit, Träger beruflicher Rehabilitation – BFD – Bildungsgutschein – Projekt WeGeBau – Rentenversicherungsträger  – BAföG
Bei Fragen zur Förderung, können Sie sich gern mit uns in Verbindung setzen. Wir beraten Sie gern.

 

Sollten Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.
Tel.: 0871 96 61 51 87